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Es werden Posts vom Februar, 2019 angezeigt.

Im Norden Nicaraguas

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Nach einem Zwischenhalt für eine Nacht in Masaya ging es am nächsten Morgen ins Hochland von Nicaragua. Wir nahmen den einzigen Bus früh um 6 Uhr vom Busterminal. Wie in fast allen zentralamerikanischen Ländern handelt es sich hierbei um mehr oder weniger organisierte Sammelstellen für Busse. Meist fahren die Busse in der Nähe oder wie hier in Masaya direkt beim Markt ab. Wir waren recht erstaunt darüber wieviele Leute schon früh um 5 Uhr auf den Beinen sind und ihre Obststände aufbauten. Auch die ankommenden Busse waren rappelvoll mit Händlern aus den umliegenden Dörfern und auf dem Busdach türmten sich die großen gepflochtenen Körbe, die zu den Verkäufern gehören. Wir fielen als einzige Gringos nicht wirklich auf, soviel Trubel gab es. Von Masaya nach Matagalpa fuhren wir dann drei Stunden. Für die Verhältnisse hier ist das eine halbe Weltreise. Wir kamen pünktlich an Valentinstag an, was auch der Jahrestag der Stadt ist und so gab es abends ein Feuerwerk und etwas Bühnenshow sowie d...

San Juan del Sur & Isla Ometepe

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Unser Plan war es für ein oder zwei Tage nach Liberia in Costa Rica zu fahren, um dann wieder zurück nach Nicaragua zu reisen und erneut 90 Tage Visa zu ergattern. In der Warteschlange an der Grenze hatten wir dann einen Geistesblitz und dachten uns: Warum überhaupt nach Liberia fahren? So fragten wir am Ausreiseschalter in Nicaragua direkt nach, ob es möglich sei am selben Tag, um genau zu sein 5 Minuten nachdem wir ausgereist wären, wieder einzureisen. Der Grenzbeamte überlegte kurz und meinte, dass das wohl okay sei. Als wir die 300 Meter lange Straße hinüber zum Grenzgebäude von Costa Rica liefen, sahen wir sogar ein paar Touristen, die das gleiche taten und nicht mal ihr Gepäck mit dabei hatten. Das hatten sie gleich im Hotel in Nicaragua gelassen, sie würden ja ohnehin am selben Tag zurückkehren. Einen Haken gab es jedoch noch: zur Einreise nach Costa Rica benötigt man einen Weiterreisenachweis und den hatten wir nicht. Wir wollten unser Glück etwas heruasfordern, doch an beiden ...

Leon & Granada

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Angekommen um 1.15 Uhr nachts wurden wir gleich von unserem Hostelier in Empfang genommen und in unser Zimmer gebracht. Zum Glück machte der Shuttlebus direkt vor den Hostels der Insassen halt und so konnten wir gleich schlafen gehen. Auch der erste Tag in Nicaragua begann entspannend, so war sogar das Frühstück in den $20 für unser Zimmer mit inbegriffen. In Leon kann man eigentlich einiges unternehmen. Das Highlight ist hier sicherlich das Vulkansurfen, bei dem man mit einem Brett bzw. Schlitten auf Vulkanasche den Hang hinuntersaust. Wir hatten allerdings erstmal genug von Vulkanen und schauten uns die recht ansehnliche Stadt Leon etwas genauer an. Es gibt hier gefühlt an jeder Ecke eine Kirche. Ich glaube insgesamt hat die Stadt 16 Stück davon. Auf dem Markt gab es richtig günstiges Essen sowie Kokosnüsse und andere leckere Früchte. An einem Tag schlenderten wir mehr oder weniger durch die ganze Stadt und etwas außerhalb fanden wir sogar einen großen Beutel voller Zuckerrohr, für u...