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Es werden Posts vom 2019 angezeigt.

Strände, Affen und Delphine

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In San José blieben wir dann einen ganzen vollen Tag und wir waren durchaus überrascht: es gibt hier einige sehenswerte Parks und eine nette Innenstadt samt Einkaufsmeile zum Flanieren und Beobachten von Straßenkünstlern. Auf der anderen Seite haben wir selten derart viele Obdachlose gesehen wie hier. Die Stadt hat definitiv ein Drogenproblem. Schon wenn wir mal ein oder zwei Blocks vom Zentrum ausscherten, sammeln sie sich zuhauf auf den Bürgersteigen, meist schlafend auf Pappen oder Plastiksäcken. Wir waren an einem Sonntag in der Stadt und dann verwandelt sich eine der Hauptstraßen zu einer einzigen Sportstraße. Es gibt dort alle möglichen Sportarten wie Boxen, Volleyball, Behindertenfußball, einen Skaterparkour und für Kinder Hüpfburgen und überdimensionale Brettspiele, die auf der Straße gespielt wurden. Am Ende des kilometerlangen Sportparks befindet sich der Park La Sabana. Auf diesem ehemaligen Flugplatzgelände fand grade ein Radrennen sowie zwei Fußballspiele statt. Es gibt do...

Im Nebelwald Monteverde

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Wir sagten San Juan del Sur bereits zum dritten mal auf Wiedersehen und begannen unsere Reise nach Costa Rica, dem letzten Land unseres Aufenthalts hier in Zentralamerika. Der Grenzübergang verlief ereignislos und schon fünf Minuten nach den Einreiseformalitäten saßen wir im Bus nach La Irma. Endlich wieder "normale" Busse! Wir hatten uns die letzten Monate zwar an die Chickenbusse gewöhnt, doch eine Fahrt mit Sitzplatzgarantie und nur einer Person pro Platz ist schon was feines. Dafür gibts hier keine Busgehilfen mehr, die zB. im Bus das Geld einsammeln. Tickets müssen wieder vorab an einem richtigen Schalter gekauft werden. Und so kam es, dass der Busfahrer durch La Irma rauschte, weil ihm ja niemand gesagt hattte dort für uns zu halten. Wir stiegen etwas später aus und nahmen einen anderen Bus zurück, aber wir hatten trotz des kleinen Missgeschicks noch genügend Zeit für den Anschluss. Unser erstes Ziel im neuen Land hieß Santa Elena bzw. der Nationalpark Monteverde. Es ha...

Im Norden Nicaraguas

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Nach einem Zwischenhalt für eine Nacht in Masaya ging es am nächsten Morgen ins Hochland von Nicaragua. Wir nahmen den einzigen Bus früh um 6 Uhr vom Busterminal. Wie in fast allen zentralamerikanischen Ländern handelt es sich hierbei um mehr oder weniger organisierte Sammelstellen für Busse. Meist fahren die Busse in der Nähe oder wie hier in Masaya direkt beim Markt ab. Wir waren recht erstaunt darüber wieviele Leute schon früh um 5 Uhr auf den Beinen sind und ihre Obststände aufbauten. Auch die ankommenden Busse waren rappelvoll mit Händlern aus den umliegenden Dörfern und auf dem Busdach türmten sich die großen gepflochtenen Körbe, die zu den Verkäufern gehören. Wir fielen als einzige Gringos nicht wirklich auf, soviel Trubel gab es. Von Masaya nach Matagalpa fuhren wir dann drei Stunden. Für die Verhältnisse hier ist das eine halbe Weltreise. Wir kamen pünktlich an Valentinstag an, was auch der Jahrestag der Stadt ist und so gab es abends ein Feuerwerk und etwas Bühnenshow sowie d...