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Es werden Posts vom Januar, 2019 angezeigt.

Adios El Salvador!

Diesesmal zog es uns in das verschlafene Fischerdörfchen Los Cobanos an der Westküste von El Salvador. Wir mussten von Juayua aus mehrmals umsteigen und so waren wir nicht wirklich erstaunt die einzigen Gringos zu sein. Es gab zwar noch ein paar andere Urlauber, aber das waren alles Einheimische. Auch die Zimmersuche war nicht so einfach und wir mussten dann in einer $35 Lodge Vorlieb nehmen. Allerdings war das Zimmer nur für eine Nacht frei und wir konnten die Tür nicht abschließen, doch es gab kaum Alternativen. Da es erst früher Nachmittag war, gingen wir sofort etwas essen und machten uns auf zum Strand. Warum wir eigentlich nach Los Cobanos wollten, war um zu schnorcheln. Es gibt dort ein nettes Korallenriff und wir hatten ja Schnorchelzeug mit. Wir trafen auf einen Einheimischen, der grad aus dem Wasser kam und uns einige Stellen zeigte. Er lieh mir dann sogar seine Brille damit wir beide zeitgleich auf Tauchgang gehen konnten. Ich habe keinen Vergleich, aber Jenny meinte, es sei...

Rutas de las Flores

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Von Santa Ana ging es entspannt weiter nach Ahuachapan. Dieses kleine Örtchen bildet den Anfangs- bzw. Endpunkt der "Blumenroute", je nach dem wo man beginnt. Bei der Rutas de las Flores handelt es sich um eine etwa 25 Kilometer lange Strecke, auf der einige nette Bilderbuchdörfer gelegen sind. Von Ahuachapan gings direkt in den nächsten Ort Ataco. Dort blieben wir zwei Nächte und schauten uns den Ort etwas genauer an. Auffallend war gleich, dass die Menschen im Gegensatz zur drittgröten Stadt Santa Ana wieder etwas verschlossener waren. Ataco selbst ist ein Dorf und in einer Stunde hat man alles gesehen. Allerdings gibt es zwischen Ataco und Ahuachapan einige Thermalquellen und die besuchten wir natürlich. Dort lernten wir dann Mila und José kennen. Beide sind zwar gebürtige El Salvadorianer, doch leben schon seit über 30 Jahren in Brisbane in Australien. Es gab 11 Thermalbecken in unterschiedlichen Temperaturen. Ich tunkte überall einmal meinen Fuß ein und verbrannte mich b...

Santa Ana

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Wow, unsere Aufenthalte werden immer länger. Anderthalb Wochen verbrachten wir nun wieder an einem Ort und ich besinne mich erstmal darauf alles Revue passieren zu lassen. Erwähnenswert ist auf jeden Fall schon mal der Reisetag. Da es keine Direktverbindung von Suchitoto nach Santa Ana gab, mussten wir kehrtmachen und zurück nach San Salvador kehren. Das blöde war, dass es dort zwei Busterminals in völlig verschiedenen Stadtteilen gibt und wir nun wieder zurück zum anderen mussten. Einmal quer durch die Stadt hieß es nun wieder. Das war schon hinzu etwas chaotisch und auch diesmal nicht anders. Zuerst gings ins Zentrum und von da wieder zurück Richtung Suchitoto. Dann sollten wir umsteigen, fanden aber keinen Anschluss. Die Sonne peitschte ordentlich und so erhitzten sich auch unsere Gemüter. Man sucht dann schnell die Schuld, was auch immer das sein soll in solchen Situationen, beim anderen. "Ich habs ja gleich gesagt, wir hätten doch lieber..." Ja ja, hätte, wenn und aber. ...

Weihnachten in Suchitoto

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Ein gesundes neues Jahr wünschen wir euch ersteinmal. Wir hoffen, ihr seid gut reingekommen! El Salvador wird auch das Land der einen Stunde genannt. Warum? Weil das Land sehr klein ist und man von der Hauptstadt San Salvador aus nach fast überall in nur einer Stunde hinkommt. Für uns gings in den Norden nach Suchitoto, wo wir die Weihnachtstage verbrachten. Das nette Örtchen ist das Pendant zu San Cristobal und Antigua. Es gibt Kopfsteinpflastergassen und eine nette Plaza. Wir gingen erstmal auf Zimmersuche und kamen zunächst an einem Restaurant vorbei. Die junge Dame davor wollte uns etwas zu Essen anbieten und so kamen wir ins Gespräch. Gemeinsam gingen wir auf Zimmersuche und nach ein paar Minuten hatten wir eine Bleibe gefunden. Danach gingen wir gleich mit ihr, denn wir hatten ordentlich Hunger mitgebracht. Das Nationalgericht El Salvadors sind Pupusas, gefüllte Teigtaschen. Nachdem wir im Restaurant ankamen, fragte sie uns, ob wir unsere Pupusas selber zubereiten wollen. Aber ...