Weihnachten in Suchitoto
Ein gesundes neues Jahr wünschen wir euch ersteinmal. Wir hoffen, ihr seid gut reingekommen!
El Salvador wird auch das Land der einen Stunde genannt. Warum? Weil das Land sehr klein ist und man von der Hauptstadt San Salvador aus nach fast überall in nur einer Stunde hinkommt. Für uns gings in den Norden nach Suchitoto, wo wir die Weihnachtstage verbrachten. Das nette Örtchen ist das Pendant zu San Cristobal und Antigua. Es gibt Kopfsteinpflastergassen und eine nette Plaza. Wir gingen erstmal auf Zimmersuche und kamen zunächst an einem Restaurant vorbei. Die junge Dame davor wollte uns etwas zu Essen anbieten und so kamen wir ins Gespräch. Gemeinsam gingen wir auf Zimmersuche und nach ein paar Minuten hatten wir eine Bleibe gefunden. Danach gingen wir gleich mit ihr, denn wir hatten ordentlich Hunger mitgebracht. Das Nationalgericht El Salvadors sind Pupusas, gefüllte Teigtaschen. Nachdem wir im Restaurant ankamen, fragte sie uns, ob wir unsere Pupusas selber zubereiten wollen. Aber na klar! Kurz Hände waschen und ab an den Herd. Wir füllten sie mit Pilzen, Ayote, Käse, Bohnenmus und Brombeerblättern und schon wenige Minuten später aßen wir unsere ersten selbstgemachten Pupusas. Uns wurde beim Essen klar, dass das Restaurant eigentlich geschlossen hatte und wir im privaten Bereich aßen. Da war sie wieder, die Gastfreundschaft der El Salvadorianer. Manchmal war es uns schon beinahe etwas peinlich, wie sie sich um uns sorgten. Am Abend trieben wir uns etwas auf der Plaza herum. Ich sah einen Mann mit einem Fruchtgetränk in der Hand und fragte ihn wo er das denn her hat. Dann zeigte er auf einen Stand am anderen Ende der Plaza und wir gingen hin. Zwei Dollar war uns dann doch etwas happig und wir liefen ein paar Stände weiter. Wir überlegten grade, ob wir uns nun Pommes oder Bananenchips bestellen, da tippte uns der Mann von hinten auf die Schulter und zeigte uns erneut den Stand mit den Fruchtsäften. Hat er doch gedacht, dass wir vorbeigelaufen sind und ihn nicht fanden.
Mit dem Zimmer waren wir nicht ganz zufrieden, aber Suchitoto ist überschaubar groß und so hatten wir recht schnell alle Alternativen abgeklappert. Wir wechselten ins Hostal Vista (=Aussicht), welches tatsächlich einen spektakulären Ausblick über den angrenzenden See bot, sogar vom Zimmer aus. Das wurde für die nächsten Tage und Nächte unser neues Quartier. Die Betreiber, ein Rentnerpaar waren auch sehr bemüht uns alles so recht wie möglich zu machen. Auch hier durften wir wieder die private Küche mitnutzen. Die Feiertage verbrachten auf der Plaza, in Pupuserias und natürlich unten am See. Dort gabs einen kleinen Hafen mit einem schönen Park. Wir wollten eigentlich noch einen Wasserfall besichtigen, aber fanden ihn leider nicht. An Heiligabend verwandelte sich der gemächliche Ort in ein einziges Straßenfest. Alle Leute waren auf der Straße und der Brauch verlangt es in den 25.12. hineinzuböllern. Wenn das Weihnachten sein soll, frage ich mich wie es an Silvester abgehen wird. Den ganzen Abend über wurde geböllert, irgendwann zwischen ein und zwei Uhr wurde es ruhiger. Den Neujahrswechsel wollten wir woanders feieren und so gings weiter in die drittgrößte Stadt nach Santa Ana.
El Salvador wird auch das Land der einen Stunde genannt. Warum? Weil das Land sehr klein ist und man von der Hauptstadt San Salvador aus nach fast überall in nur einer Stunde hinkommt. Für uns gings in den Norden nach Suchitoto, wo wir die Weihnachtstage verbrachten. Das nette Örtchen ist das Pendant zu San Cristobal und Antigua. Es gibt Kopfsteinpflastergassen und eine nette Plaza. Wir gingen erstmal auf Zimmersuche und kamen zunächst an einem Restaurant vorbei. Die junge Dame davor wollte uns etwas zu Essen anbieten und so kamen wir ins Gespräch. Gemeinsam gingen wir auf Zimmersuche und nach ein paar Minuten hatten wir eine Bleibe gefunden. Danach gingen wir gleich mit ihr, denn wir hatten ordentlich Hunger mitgebracht. Das Nationalgericht El Salvadors sind Pupusas, gefüllte Teigtaschen. Nachdem wir im Restaurant ankamen, fragte sie uns, ob wir unsere Pupusas selber zubereiten wollen. Aber na klar! Kurz Hände waschen und ab an den Herd. Wir füllten sie mit Pilzen, Ayote, Käse, Bohnenmus und Brombeerblättern und schon wenige Minuten später aßen wir unsere ersten selbstgemachten Pupusas. Uns wurde beim Essen klar, dass das Restaurant eigentlich geschlossen hatte und wir im privaten Bereich aßen. Da war sie wieder, die Gastfreundschaft der El Salvadorianer. Manchmal war es uns schon beinahe etwas peinlich, wie sie sich um uns sorgten. Am Abend trieben wir uns etwas auf der Plaza herum. Ich sah einen Mann mit einem Fruchtgetränk in der Hand und fragte ihn wo er das denn her hat. Dann zeigte er auf einen Stand am anderen Ende der Plaza und wir gingen hin. Zwei Dollar war uns dann doch etwas happig und wir liefen ein paar Stände weiter. Wir überlegten grade, ob wir uns nun Pommes oder Bananenchips bestellen, da tippte uns der Mann von hinten auf die Schulter und zeigte uns erneut den Stand mit den Fruchtsäften. Hat er doch gedacht, dass wir vorbeigelaufen sind und ihn nicht fanden.
Mit dem Zimmer waren wir nicht ganz zufrieden, aber Suchitoto ist überschaubar groß und so hatten wir recht schnell alle Alternativen abgeklappert. Wir wechselten ins Hostal Vista (=Aussicht), welches tatsächlich einen spektakulären Ausblick über den angrenzenden See bot, sogar vom Zimmer aus. Das wurde für die nächsten Tage und Nächte unser neues Quartier. Die Betreiber, ein Rentnerpaar waren auch sehr bemüht uns alles so recht wie möglich zu machen. Auch hier durften wir wieder die private Küche mitnutzen. Die Feiertage verbrachten auf der Plaza, in Pupuserias und natürlich unten am See. Dort gabs einen kleinen Hafen mit einem schönen Park. Wir wollten eigentlich noch einen Wasserfall besichtigen, aber fanden ihn leider nicht. An Heiligabend verwandelte sich der gemächliche Ort in ein einziges Straßenfest. Alle Leute waren auf der Straße und der Brauch verlangt es in den 25.12. hineinzuböllern. Wenn das Weihnachten sein soll, frage ich mich wie es an Silvester abgehen wird. Den ganzen Abend über wurde geböllert, irgendwann zwischen ein und zwei Uhr wurde es ruhiger. Den Neujahrswechsel wollten wir woanders feieren und so gings weiter in die drittgrößte Stadt nach Santa Ana.
Aussicht vom Hostel
Kirche und Plaza
unsere ersten selbstgemachten Pupusas
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