Am Golf von Mexiko

Wir besuchten als nächstes das kleine Städtchen Campeche, welches direkt an der Küste des Golf von Mexiko liegt. Die Altstadt lässt sich wirklich sehen mit all den bunten Häusern und lädt zum Flanieren ein. Wir fanden ein super Hotel, da steigern wir uns beinahe von Ort zu Ort. Es lag keine fünf Minuten vom Zentrum entfernt und hatte zwei Balkons, einer davon mit Meerblick. Der Stadtkern ist noch von der alten Stadtmauer umgeben. Diese bot dem damaligen Campeche Schutz vor Piraten, welche die Stadt im Verlaufe der Zeit regelmäßig plünderten. Einen tollen Markt fanden wir auch auf der anderen Seite der Altstadt, was wieder frisches Obst für die folgenden Tage bedeutete. Das schöne an Campeche ist, dass es der bislang untouristischste Ort auf unserer Reise war und so genossen wir die damit verbundenen Annehmlichkeiten. Die Verkäufer sind nicht penetrant aufdringlich und geben sich nach nur einem ´Nein´ zufrieden. Das Obst auf dem Markt war wirklich schon absurd günstig. Und überhaupt ist man in solchen Orten eher ein interessanter Fremder und nicht in erster Linie der Goldesel aufgrund der Hautfarbe. Wir wurden stets lächelnd gegrüßt. Es gibt in Campeche auch noch die Strandpromenade, an der wir entlangspazierten und ich fand auf dieser endlich einen guten Spot um zu joggen. Das war in den schachbrettförmig aufgebauten Städten nicht wirklich möglich, weil alle 200 Meter eine Kreuzung kam und die Abgase ihr übriges taten. Wir genossen die Stadt ein paar Tage und überlegten, wie wir nun weitermachen. Es wurde Zeit, grob die Weichen zu stellen für die Überfahrt nach Guatemala. Die Überquerung der Grenze kann hier ziemlich abenteuerlich verlaufen, aber dazu später mehr. Erstmal geht es weiter in den Bundesstaat Chiapas und die Stadt Palenque...

Hier noch ein paar Eindrücke unseres zeitlosen Aufenthaltes in diesem netten Ort:





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