Am Pazifik in El Tunco
Erstmal ein besinnliches Weihnachtsfest euch allen und schöne Stunden mit euren Liebsten!
Eigentlich wollten wir ursprünglich in den Bergen bleiben, doch nahezu alle organisierten Shuttles in Antigua steuerten San Salvador und die Pazifikküste an. Wir entschieden uns für den Ozean. Die fünfstündige Fahrt dorthin verging wie im Flug, denn wir lernten Tobias aus München kennen, mit dem wir uns sehr lange unterhielten. Er blieb allerdings nur eine Nacht zum Pausieren, um keine 18-Stunden-Fahrt nach Nicaragua auf sich zu nehmen. Wir gingen ins gleiche Hostel wie er, nachdem ich eine unzureichende Alternative angeschaut hatte. Das "Papaya Lodge" liegt mitten im Herzen von El Tunco, wenn man so sagen mag. Eigentlich handelt es sich bei diesem Ort um ein zwei Straßen großes Dorf, welches auf Surfer ausgerichtet ist. Wir blieben zunächst drei Nächte, hatten wir doch ein tolles Zimmer erwischt und eine Kochmöglichkeit. Der Strand hat uns trotz der Steine gefallen. Und da wo keine Steine sind, ist der Sand nicht hell sondern schwarz. Mal was ganz anderes. Das Wasser war sehr klar und sauber, es gab weder Algen noch sonstigen Unrat. Und so verflogen die ersten Tage an diesem zeitlosen Ort. Ich handelte den Zimmerpreis noch etwas runter und wir blieben noch länger. Am Ende sollten es zwei Wochen werden, an einem Ort wo wir es auch noch länger aushalten würden. Doch mit einem halben Auge sollten wir langsam aber sicher aufs Visa schielen. Ansonsten ist das wirklich ein Flecken zum Verweilen. Wir waren natürlich jeden Tag mindestens einmal am Strand und ließen uns von den Wellen schaukeln. Doch wir unternahmen auch Ausflüge in die nächste Stadt La Libertad, wo wir unsere Zutaten zum Kochen auf dem Markt besorgten. Desweiteren besuchten wir einen kleinen Wasserfall in Tamanique. Der Ort kam uns erst etwas suspekt vor. Wir wurden gleich von ein paar Typen angequatscht, dass wir Geld bezahlen sollen um die Wasserfälle zu sehen. Sie würden sich als Führer anbieten. Mir war unwohl bei dem Gedanken, aber wir waren im Nirgendwo gelandet und vielleicht war es nicht verkehrt einen Local bei sich zu haben. Statt $20 handelten wir ihn auf $10 runter und los ging es. Schon nach ein paar Minuten hat sich das als die Investition des Tages herausgestellt. Den Weg hätten wir alleine nie gefunden. Am Wasserfall trafen wir noch drei Kanadierinnen, ebenfalls in Begleitung eines selbst ernannten Reiseführer. Unser Typ, Melbin, sprang dann auch immer auf kuriose Art und Weise von den Klippen ins Wasser. Es stellte sich heraus, dass er in Tamanique auch als "der Frosch" bekannt ist.
An anderen Tagen machten wir Ausflüge an andere Strände. El Sunzal ist der nächstgelegene Strand und locker per Fuß zu erreichen. Ein paar Tage später fuhren wir nach El Zonte zu einem weiteren Strand raus. Leider ist die Zeit grade vorbei, denn von September bis November kann man hier Zeuge werden wie kleine Meeresschildkröten schlüpfen und ihren Weg ins Meer gehen. Immerhin fanden wir eine Höhle mit Fledermäusen und badeten in den höchsten Wellen dieser Tage, Salzwassernasenspülung inklusive. El Tunco ist schon klein, doch in El Zonte ist gar nichts los und kurioserweise trafen wir dort Marc und Scott wieder, die wir einen Tag zuvor kennenlernten. Lustigerweise ist Scott der Deutsche und Marc der Engländer.
Das einzige was in El Tunco (und so vielen anderen schönen Orten) nervt, ist, dass jeden Tag Party ist. Von Montag bis Donnerstag ist der Lärmpegel noch erträglich und 0 Uhr ist Zapfenstreich. Aber fragt nicht was am Wochenende los ist, Freunde. Da macht das Verhalten der Leute hier einen Abstecher ins Tierreich. Ich kann diese Partyscheiße mittlerweile nicht mehr ab. Sollen sie doch wie in Städten in einem abgedunkelten Raum ihre spastischen Bewegungen zu Strobolicht und lauter Schranzmusik ausführen und sich dabei alles in die Blutbahn pumpen was ihnen in die Quere kommt. Kein Thema, jedem das seine. Aber doch bitte nicht am Meer oder wie schon in Semuc Champey mitten im Dschungel! Natur ist zum Chillen da und nicht zum Abfeiern.
Eigentlich wollten wir ursprünglich in den Bergen bleiben, doch nahezu alle organisierten Shuttles in Antigua steuerten San Salvador und die Pazifikküste an. Wir entschieden uns für den Ozean. Die fünfstündige Fahrt dorthin verging wie im Flug, denn wir lernten Tobias aus München kennen, mit dem wir uns sehr lange unterhielten. Er blieb allerdings nur eine Nacht zum Pausieren, um keine 18-Stunden-Fahrt nach Nicaragua auf sich zu nehmen. Wir gingen ins gleiche Hostel wie er, nachdem ich eine unzureichende Alternative angeschaut hatte. Das "Papaya Lodge" liegt mitten im Herzen von El Tunco, wenn man so sagen mag. Eigentlich handelt es sich bei diesem Ort um ein zwei Straßen großes Dorf, welches auf Surfer ausgerichtet ist. Wir blieben zunächst drei Nächte, hatten wir doch ein tolles Zimmer erwischt und eine Kochmöglichkeit. Der Strand hat uns trotz der Steine gefallen. Und da wo keine Steine sind, ist der Sand nicht hell sondern schwarz. Mal was ganz anderes. Das Wasser war sehr klar und sauber, es gab weder Algen noch sonstigen Unrat. Und so verflogen die ersten Tage an diesem zeitlosen Ort. Ich handelte den Zimmerpreis noch etwas runter und wir blieben noch länger. Am Ende sollten es zwei Wochen werden, an einem Ort wo wir es auch noch länger aushalten würden. Doch mit einem halben Auge sollten wir langsam aber sicher aufs Visa schielen. Ansonsten ist das wirklich ein Flecken zum Verweilen. Wir waren natürlich jeden Tag mindestens einmal am Strand und ließen uns von den Wellen schaukeln. Doch wir unternahmen auch Ausflüge in die nächste Stadt La Libertad, wo wir unsere Zutaten zum Kochen auf dem Markt besorgten. Desweiteren besuchten wir einen kleinen Wasserfall in Tamanique. Der Ort kam uns erst etwas suspekt vor. Wir wurden gleich von ein paar Typen angequatscht, dass wir Geld bezahlen sollen um die Wasserfälle zu sehen. Sie würden sich als Führer anbieten. Mir war unwohl bei dem Gedanken, aber wir waren im Nirgendwo gelandet und vielleicht war es nicht verkehrt einen Local bei sich zu haben. Statt $20 handelten wir ihn auf $10 runter und los ging es. Schon nach ein paar Minuten hat sich das als die Investition des Tages herausgestellt. Den Weg hätten wir alleine nie gefunden. Am Wasserfall trafen wir noch drei Kanadierinnen, ebenfalls in Begleitung eines selbst ernannten Reiseführer. Unser Typ, Melbin, sprang dann auch immer auf kuriose Art und Weise von den Klippen ins Wasser. Es stellte sich heraus, dass er in Tamanique auch als "der Frosch" bekannt ist.
An anderen Tagen machten wir Ausflüge an andere Strände. El Sunzal ist der nächstgelegene Strand und locker per Fuß zu erreichen. Ein paar Tage später fuhren wir nach El Zonte zu einem weiteren Strand raus. Leider ist die Zeit grade vorbei, denn von September bis November kann man hier Zeuge werden wie kleine Meeresschildkröten schlüpfen und ihren Weg ins Meer gehen. Immerhin fanden wir eine Höhle mit Fledermäusen und badeten in den höchsten Wellen dieser Tage, Salzwassernasenspülung inklusive. El Tunco ist schon klein, doch in El Zonte ist gar nichts los und kurioserweise trafen wir dort Marc und Scott wieder, die wir einen Tag zuvor kennenlernten. Lustigerweise ist Scott der Deutsche und Marc der Engländer.
Das einzige was in El Tunco (und so vielen anderen schönen Orten) nervt, ist, dass jeden Tag Party ist. Von Montag bis Donnerstag ist der Lärmpegel noch erträglich und 0 Uhr ist Zapfenstreich. Aber fragt nicht was am Wochenende los ist, Freunde. Da macht das Verhalten der Leute hier einen Abstecher ins Tierreich. Ich kann diese Partyscheiße mittlerweile nicht mehr ab. Sollen sie doch wie in Städten in einem abgedunkelten Raum ihre spastischen Bewegungen zu Strobolicht und lauter Schranzmusik ausführen und sich dabei alles in die Blutbahn pumpen was ihnen in die Quere kommt. Kein Thema, jedem das seine. Aber doch bitte nicht am Meer oder wie schon in Semuc Champey mitten im Dschungel! Natur ist zum Chillen da und nicht zum Abfeiern.
El Tunco
El Zonte
Ausflug zum Wasserfall
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