Semuc Champey und ruhige Tage in Coban
Unsere Fahrt endete nach zwei Zwischenhalten und neun Stunden Fahrt in Lanquin, einem kleinen Dorf im Dschungel. Es war bereits dunkel, als wir ankamen. Wir hatten weder etwas gebucht oder reserviert noch einen Plan wo genau wir waren. Es warteten bereits viele Hotelmitarbeiter auf den Bus, um frische Kundschaft abzugreifen. Wir hörten uns ein Angebot an und sagten im Eifer des Gefechts zu. Als wir in den Pick-up stiegen, dachten wir: Oh mein Gott, wo fahren wir denn jetzt hin? Auf einer buckeligen Piste ohne Laternen oder sonstigen Lichtquellen ging es weiter in den Dschungel. Nach einigen Minuten stiegen wir vor einem, man kann schon Resort sagen wieder aus. Direkt an einem Fluss, sehr schön beleuchtet - nur eben etwas weg vom Schlag. Da half es dann nichts, als das Zimmer natürlich doch etwas teuerer war, als noch am Bus angepriesen. Aber wir sind zum Glück in Guatemala, es ist daher noch erschwinglich. Wir bekamen eine einfache jedoch sehr saubere Hütte. Auch das Bad war sehr blank und hatte warmes Wasser. Am nächsten Morgen liefen wir zurück nach Lanquin und waren erleichtert. So weit war es dann doch nicht, etwa eine Viertelstunde zu Fuß brauchten wir ins Dörfchen. Ohnehin gibt es nicht viel zu sehen. Hier kommt man nur her, um den Nationalpark Semuc Champey zu besuchen, der etwa zehn Kilometer entfernt liegt. Dort ging es dann am zweiten Tag auch hin. Semuc Champey ist eine Gegend, durch die ein Fluss über mehrere Kaskaden hinweg fließt. Es gibt auch einen Wasserfall und einige Höhlen. Wir wanderten zuerst auf den Aussichtspunkt, der es vom Anstieg her wirklich in sich hatte. Aber auch hier hat sich die Mühe gelohnt und wir bekamen eine tolle Sicht auf die Umgebung. Wir stiegen die andere Seite vom Aussichtspunkt wieder herab und als wir wieder unten waren konnten wir uns in den Becken abkühlen. Das Wetter spielte wieder mit und so verbrachten wir den halben Tag im Nationalpark.
Unsere Hotelanlage lud auch zum Verweilen ein, wir wollten eigentlich nur wegen der tollen Lage außerhalb und dann noch am Fluss länger bleiben. Aber nachts war es unerträglich laut. Es gab ein Partyhostel in ein oder zwei Kilomtern Luftlinie, welches bis nachts halb drei laute und scheußliche Musik spielte. Wir hatten wenigstens das gesehen, was wir sehen wollten und brachen auf nach Coban, die nächstgrößte Stadt. Dort nahmen wir das Tempo etwas raus und unternahmen nicht viel. Es regnete ohnehin dieser Tage und so konnten wir auch nur einen kleinen Teil des hiesigen Nationalparks erkunden. Die meisten Wege waren einfach nur schlammig. Wir sahen immerhin mal wieder ein Krokodil, Juancho genannt, in einer kleinen Lagune. Aber keine Angst, wir blieben diesmal an Land. Coban hat bis auf eine kleine Plaza und den eben erwähnten Nationalpark auch nicht viel zu bieten und dient eher zur Durchreise. Und so gings nach drei Tagen weiter nach Antigua.
Unsere Hotelanlage lud auch zum Verweilen ein, wir wollten eigentlich nur wegen der tollen Lage außerhalb und dann noch am Fluss länger bleiben. Aber nachts war es unerträglich laut. Es gab ein Partyhostel in ein oder zwei Kilomtern Luftlinie, welches bis nachts halb drei laute und scheußliche Musik spielte. Wir hatten wenigstens das gesehen, was wir sehen wollten und brachen auf nach Coban, die nächstgrößte Stadt. Dort nahmen wir das Tempo etwas raus und unternahmen nicht viel. Es regnete ohnehin dieser Tage und so konnten wir auch nur einen kleinen Teil des hiesigen Nationalparks erkunden. Die meisten Wege waren einfach nur schlammig. Wir sahen immerhin mal wieder ein Krokodil, Juancho genannt, in einer kleinen Lagune. Aber keine Angst, wir blieben diesmal an Land. Coban hat bis auf eine kleine Plaza und den eben erwähnten Nationalpark auch nicht viel zu bieten und dient eher zur Durchreise. Und so gings nach drei Tagen weiter nach Antigua.
Eindrücke aus Coban
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