Das erste Mal in einer Cenote
Es gibt um Tulum sehr viele Cenoten zu sehen. Eine Cenote ist eine Art Wasserloch. Die meisten waren früher unterirdische Seen, bei denen irgendwann die Decke eingestürzt ist. So hat man quasi von oben Zugang und kann in kristallklarem Wasser tauchen, schnorcheln oder einfach nur schwimmen. Davon gibt es Tausende im südlichen Teil von Mexiko. Wir hatten also die Qual der Wahl, denn allein um Tulum gibt es ungefähr ein Dutzend davon. Manche sind größer, manche kleiner und einige haben noch spezielle Eigenheiten. Wir entschieden uns zunächste für die Gran Cenote. Wie der Name schon mutmaßen lässt, die größte um Tulum und auch eine der best frequentiertesten überhaupt auf der Yucatanhalbinsel. Da die Cenote nur etwa fünf Kilometer entfernt lag und sie erst um 8.10 Uhr aufmachte, entschieden wir uns für einen Morgenspaziergang. Colectivos fuhren diese Richtung leider nicht an, aber zu dieser Tageszeit sind die Temperaturen um zu laufen ganz gut geeignet. Hat es sich bei den Mayaruinen schon gelohnt früh anzureisen, galt dies bei dieser Cenote erst recht. Das Wasser lag wie ein Spiegel und war kristallklar, sodass wir problemlos bis auf den Grund schauen konnten. Einige Fische und zahlreiche Wasserschildkröten können diesen schönen Flecken Erde ihr zu Hause nennen. Es gab noch zwei Höhlen in die man schwimmen konnte und als das Wasser durch die ersten Badegäste in Bewegung kam, spiegelte sich das Licht unglaublich schön an den Steinwänden. Wir hatten gleich doppeltes Glück. Denn es füllte sich die Cenote mit vorschreitender Stunde nicht nur, auch der Lichteinfall durch die Sonne war gegen Mittag nicht mehr so spektakulär wie noch am Morgen. Ich denke zum Nachmittag hin würde die andere Seite der Cenote jedoch auch wieder schön beleuchtet werden und ein tolles Lichtspiel liefern. Wir bestaunten etwa eine gute Stunde die Unterwasserwelt. Danach stiegen wir aus dem Wasser und wärmten uns oben auf dem Rasen, der von der Vormittagssonne gewärmt wurde. Das Wasser ist verhältnismäßig kühl, da es ja alles etwas höhlenartig ist. Doch auf dem Rasen wurde es uns auch wieder schnell zu heiß und so holten wir uns eine zweite Abkühlung. Von den Menschenmengen her ging es eigentlich. Es waren natürlich schon mehr Besucher eingetrudelt, aber wir hatten es uns noch viel schlimmer vorgestellt.
Rückzu teilten wir uns dann noch ein Taxi mit einem anderen deutschen Paar. Diese wollten noch zu einer anderen Cenote, die noch vor Tulum liegt und als der Taxifahrer hielt, weil die beiden aussteigen wollten, sollten wirauf einmal noch mehr bezahlen. Die Begründung war, dass er ein Taxi und kein Colectivo fahre, bei dem man nicht anhalten kann wie man lustig ist und der gezahlte Fahrpreis nur bis zum ersten Stop zählt. Seiner Meinung auch völlig egal, was man vorher ausgemacht hat. Da unser Spanisch noch nicht gut genug ist, um tiefgründige Diskussionen mit Taxifahrern zu führen, stiegen wir dann auch aus. Easy money für ihn, aber ich denke er hats nötiger als wir. Wie auch immer, das Pärchen bemerkte die Diskussion und kam zum Taxi zurück, um die Situation zu beruhigen. Wir kamen daraufhin ins Gespräch und so lernten wir Flo und Fibi aus Pforzheim kennen. Die beiden hatten bereits ein halbes Jahr Reise hinter sich und würden im November wieder nach Deutschland fliegen. Da sie schon etwas länger in Mexiko waren, bekamen wir noch ein paar Tips, die wir so gar nicht auf dem Schirm hatten. Dadurch änderte sich sogar unsere ursprünglich geplante Route etwas ab. Schon Barbara aus dem Hostel in Cancun schwärmte von Bacalar, einem Ort an der Grenze zu Belize. Jetzt erzählten uns Flo und Fibi, dass wir unbedingt dort hinmüssten und was soll ich sagen. Während ich diese Zeilen tippe, sitzen wir im Bus nach Bacalar. Und das nur wegen einem Taxifahrer, der uns abgezogen hat.
Und weil unser Besuch in der Gran Cenote so sonderbar war, dass ihm Worte nicht gerecht werden, lasse ich an dieser Stelle einige Bilder sprechen:
Rückzu teilten wir uns dann noch ein Taxi mit einem anderen deutschen Paar. Diese wollten noch zu einer anderen Cenote, die noch vor Tulum liegt und als der Taxifahrer hielt, weil die beiden aussteigen wollten, sollten wirauf einmal noch mehr bezahlen. Die Begründung war, dass er ein Taxi und kein Colectivo fahre, bei dem man nicht anhalten kann wie man lustig ist und der gezahlte Fahrpreis nur bis zum ersten Stop zählt. Seiner Meinung auch völlig egal, was man vorher ausgemacht hat. Da unser Spanisch noch nicht gut genug ist, um tiefgründige Diskussionen mit Taxifahrern zu führen, stiegen wir dann auch aus. Easy money für ihn, aber ich denke er hats nötiger als wir. Wie auch immer, das Pärchen bemerkte die Diskussion und kam zum Taxi zurück, um die Situation zu beruhigen. Wir kamen daraufhin ins Gespräch und so lernten wir Flo und Fibi aus Pforzheim kennen. Die beiden hatten bereits ein halbes Jahr Reise hinter sich und würden im November wieder nach Deutschland fliegen. Da sie schon etwas länger in Mexiko waren, bekamen wir noch ein paar Tips, die wir so gar nicht auf dem Schirm hatten. Dadurch änderte sich sogar unsere ursprünglich geplante Route etwas ab. Schon Barbara aus dem Hostel in Cancun schwärmte von Bacalar, einem Ort an der Grenze zu Belize. Jetzt erzählten uns Flo und Fibi, dass wir unbedingt dort hinmüssten und was soll ich sagen. Während ich diese Zeilen tippe, sitzen wir im Bus nach Bacalar. Und das nur wegen einem Taxifahrer, der uns abgezogen hat.
Und weil unser Besuch in der Gran Cenote so sonderbar war, dass ihm Worte nicht gerecht werden, lasse ich an dieser Stelle einige Bilder sprechen:
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