Die Ruinen von Tulum
Tulum sollte der erste Zwischenhalt unserer Reise sein, an dem wir auch mal einige Unternehmungen machen konnten, außer am Strand entlang zu spazieren. Gleich am ersten Tag besuchten wir eine Mayaruine, die, verglichen mit anderen in Mexiko und Guatemala, eher klein ist. Dafür zeichnet sie sich durch ihre Lage direkt am Meer aus und war zu Zeiten der Maya deshalb auch ein strategisch wichtiger Punkt auf der Landkarte. Geopolitik war auch damals schon wichtig. Wir starteten früh und waren neben einer anderen deutschen Familie die ersten und zunächst einzigen. Die Deutschen und ihre Pünktlichkeit wieder, doch es zahlte sich aus. Die Sonne stand noch recht tief über dem Meer und die gesamte Anlage war menschenleer, sodass wir uns alles in Ruhe anschauen konnten und tolle Fotos möglich waren. Die Anlage hatte auch Zugang zu einem eigenen Strand. Dort verbrachten wir einige Zeit und badeten im Meer. Hier war wieder alles sauber und die Strände und das klare Wasser stehen denen Cancuns in nichts nach. Mit der Zeit füllte sich auch der Strand mehr und mehr und als wir wieder die Treppe empor den Ruinen hinaufstiegen, waren schon zahlreiche Reisegruppen und andere Tagesausflügler aus Cancun und Playa del Carmen anwesend. Die Mittagssonne brütete, dass es schon unangenehm heiß war an diesem Tag. Wir aklimatisierten uns noch etwas auf einer Schattenbank und traten den Rückweg nach Tulum an. Am besten erkundet man die Sehenswürdigkeiten um Tulum mit sogenannten Colectivos. Das sind kleine Sammelbusse für bis zu 15 Personen, die zwischen den Ortschaften hin und herpendeln, ähnlich unserem regionalen Bussystem. Der Unterschied ist, dass sie keine festen Abfahrtszeiten haben und erst losfahren, wenn sie halbwegs gefüllt sind. Man sagt dann einfach nur wo man aussteigen möchte und der Fahrer hält dann an. Und umgedreht stellt man sich einfach an den Sicherheitsstreifen der Highways und winkt sie heran. In unserem Hotel angekommen, welches diesesmal ausgezeichnet war, gingen wir nach einer erfrischenden Dusche essen. Auch hier hatten wir wieder so viel Auswahl. Gleich neben unserer Unterkunft gab es ein mexikanisches Restaurant. Auch ein vegetarisches Restaurant fanden wir wieder. Dort war es so gut, dass wir dort gleich zweimal aßen. Wir waren fünf Nächte in diesem großen Dorf, denn es gab auch noch einige Naturwunder zu bestaunen.
unten am Strand
diese kleinen Freunde gibt´s hier überall
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