Entlang der Riviera Maya
Als wir den Flughafen von Cancun verließen, konnten wir bereits das Meer riechen. Zusammen mit der ungewohnt hohen Luftfeuchtigkeit fühlten wir uns wie in der Spreewaldtherme. Dennoch ist dies nur ein ungefährer Vergleich, denn jeder ferne Ort hat seinen Eigengeruch, der seinesgleichen sucht. Wir fanden schnell den Shuttlebus in die Stadt, vorbei an den Schleppern, die uns mindestens den fünffachen Preis abverlangt hätten. Am Busbahnhof nahmen wir dann jedoch doch noch ein überteuertes Taxi, das uns nur wenige Minuten später an unserer Unterkunft absetzte. Ich wusste, dass es gar nicht mehr soweit war, aber wir wollten keinen Stress in den ersten Momenten auf unbekannten Terrain, zumal wir grade einen elfstündigen Flug hinter uns hatten und die Nacht und damit verbundene Dunkelheit bereits anbrach. Im Nachhinein betrachtet war es auch die richtige Entscheidung, weil unser Hostel doch recht unscheinbar abseits der hiesigen Hauptstraßen lag.
Die junge Dame an der Rezeption empfing uns herzlich und zeigte uns unser schäbiges Zimmer. Es war nicht dreckig, aber doch schon recht runtergekommen, das Bad sehr verkalkt. Auch eine Ameise sichteten wir schon. Doch was erwarteten wir auch anderes für eine Unterkunft, die unter die 10 Euro-Marke fällt? Das ist selbst für mexikanische Verhältnisse ausgesprochen günstig. Aber unsere Vorfreude war riesig, als wir damals den Flug gebucht hatten und dann eine solches Schnäppchen schlugen. Die nächsten sechs Nächte sollte es unser sein.
Am ersten Tag unternahmen wir eine Erkundugstour per pedes und kauften einen Adapter, der uns den Zugang zum Stromnetz sicherte. Ohne genau zu wissen wie weit, liefen wir in Richtung Strand. Cancun besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen. Zum einen Downtown, in dem wir vorliebnahmen, und zum anderen der Hotelera Zona, die sich auf einer über zehn Kilometer langen Sandbank vor der Küste Cancuns befindet. Dort stehen sie alle, die großen und kleinen Hotelketten und Resorts, während in Downtown die eigentlichen Einwohner leben. Nach einigen Kilometern auf dem schattigen Spazierweg neben der Hauptstrauße kamen die ersten Läden, Hotels und auch Strandabschnitte. Und natürlich auch Tourangebote. Gerade wenn wir neu irgendwo ankommen, dienen uns die oft aufdringlichen Anbieter als ausgezeichnete Informationsquelle. Natürlich buchen wir nie etwas, auch wenn wir Glückspilze ausnahmslos jedesmal den besten Preis abgreifen, schenkt man den Verkäufern Glauben. Denn nirgendwo anders bekommt man dieses oder jenes Paket zu solch einem unterirdischen Streichpreis. Wie auch immer, durch unseren ersten ´Guide´, Andres, erfuhren wir, dass einer der besten Strände von Cancun gar nicht mehr soweit vor uns lag. Mit Broschüren und Kartenmaterial ausgerüstet fanden wir diesen in der Tat nach weiteren zehn Minuten. Seit unserer Zeit in Kolumbien planschten wir daraufhin wieder im karibischen Meer. Was auch wirklich gut tat, denn es war ein überaus heißer und vollkommen wolkenloser Tag. Auf einer der Karten erkannte ich, wo wir genau waren und stellte überraschend fest, dass wir uns noch nicht einmal in der Nähe der Hotelera Zona befanden. An diesem Tag machte es keinen Sinn mehr noch weiter vorzustoßen, es war einfach noch zu weit. Andres erklärte uns auch, dass jede Menge Stadtlinien von Downtown zur Hotelera Zona und zurück fahren würden. Und so fuhren wir für den lächerlichen Preis von umgerechnet fünzig Cent pro Nase wieder zurück in die Stadt.
Wenn wir an einen neuen Ort ankommen, halten wir mehr oder weniger als erstes nach möglichen Nahrungsquellen Ausschau. Die Möglichkeiten als Vegetarier können mancherorts ziemlich dünn gesät sein. Doch schon nach zwei Tagen hatten wir mehere Anlaufstellen gefunden: Ein mexikanisches Restaurant, eine Taco-Bude, ein chinesisches Restaurant, einen Supermarkt mit SB-Abteilung und einen lokalen Markt, der uns mit frischen Früchten versorgte. Und das alles im Umkreis von etwa einer Viertelstunde zu Fuß. So verbrachten wir die Vormittage, wenn die Sonne volle Power gab, essend in Downtown und nachmittags fuhren wir mit einem Rucksack voller Obst raus an die Strände. Und was soll ich sagen, es ist wirklich schon beinahe kitschig diese zu beschreiben. Feinster Pudersand und türkisblaues Wasser, wie auf den Postkarten. An den letzten beiden Tagen regnete es allerdings heftig und so blieben wir am letzten Tag in der Stadt und planten den weiteren Verlauf der Reise nach Playa del Carmen. Wir lernten dabei noch die nette Dame, vom Empfang kennen, Barbara, und erfuhren, dass auch sie grade mit ihrem Freund reist und für Unterkunft und Frühstück ein paar Stunden täglich im Hostel arbeitet. Wir plauderten ein Weilchen mit den beiden Argentiniern und hatten nach unserem Gespräch bereits eine Unterkunft sicher, sollten wir eines Tages in Buenos Aires landen. Alles in allem waren wir von Cancun sehr positiv überrascht und sind einem zweiten Besuch in diesem Badeparadies nicht abgeneigt, auch wenn die eigentliche Stadt dafür nichts zu bieten hat.
Hier noch ein paar Impressionen:
Die junge Dame an der Rezeption empfing uns herzlich und zeigte uns unser schäbiges Zimmer. Es war nicht dreckig, aber doch schon recht runtergekommen, das Bad sehr verkalkt. Auch eine Ameise sichteten wir schon. Doch was erwarteten wir auch anderes für eine Unterkunft, die unter die 10 Euro-Marke fällt? Das ist selbst für mexikanische Verhältnisse ausgesprochen günstig. Aber unsere Vorfreude war riesig, als wir damals den Flug gebucht hatten und dann eine solches Schnäppchen schlugen. Die nächsten sechs Nächte sollte es unser sein.
Am ersten Tag unternahmen wir eine Erkundugstour per pedes und kauften einen Adapter, der uns den Zugang zum Stromnetz sicherte. Ohne genau zu wissen wie weit, liefen wir in Richtung Strand. Cancun besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen. Zum einen Downtown, in dem wir vorliebnahmen, und zum anderen der Hotelera Zona, die sich auf einer über zehn Kilometer langen Sandbank vor der Küste Cancuns befindet. Dort stehen sie alle, die großen und kleinen Hotelketten und Resorts, während in Downtown die eigentlichen Einwohner leben. Nach einigen Kilometern auf dem schattigen Spazierweg neben der Hauptstrauße kamen die ersten Läden, Hotels und auch Strandabschnitte. Und natürlich auch Tourangebote. Gerade wenn wir neu irgendwo ankommen, dienen uns die oft aufdringlichen Anbieter als ausgezeichnete Informationsquelle. Natürlich buchen wir nie etwas, auch wenn wir Glückspilze ausnahmslos jedesmal den besten Preis abgreifen, schenkt man den Verkäufern Glauben. Denn nirgendwo anders bekommt man dieses oder jenes Paket zu solch einem unterirdischen Streichpreis. Wie auch immer, durch unseren ersten ´Guide´, Andres, erfuhren wir, dass einer der besten Strände von Cancun gar nicht mehr soweit vor uns lag. Mit Broschüren und Kartenmaterial ausgerüstet fanden wir diesen in der Tat nach weiteren zehn Minuten. Seit unserer Zeit in Kolumbien planschten wir daraufhin wieder im karibischen Meer. Was auch wirklich gut tat, denn es war ein überaus heißer und vollkommen wolkenloser Tag. Auf einer der Karten erkannte ich, wo wir genau waren und stellte überraschend fest, dass wir uns noch nicht einmal in der Nähe der Hotelera Zona befanden. An diesem Tag machte es keinen Sinn mehr noch weiter vorzustoßen, es war einfach noch zu weit. Andres erklärte uns auch, dass jede Menge Stadtlinien von Downtown zur Hotelera Zona und zurück fahren würden. Und so fuhren wir für den lächerlichen Preis von umgerechnet fünzig Cent pro Nase wieder zurück in die Stadt.
Wenn wir an einen neuen Ort ankommen, halten wir mehr oder weniger als erstes nach möglichen Nahrungsquellen Ausschau. Die Möglichkeiten als Vegetarier können mancherorts ziemlich dünn gesät sein. Doch schon nach zwei Tagen hatten wir mehere Anlaufstellen gefunden: Ein mexikanisches Restaurant, eine Taco-Bude, ein chinesisches Restaurant, einen Supermarkt mit SB-Abteilung und einen lokalen Markt, der uns mit frischen Früchten versorgte. Und das alles im Umkreis von etwa einer Viertelstunde zu Fuß. So verbrachten wir die Vormittage, wenn die Sonne volle Power gab, essend in Downtown und nachmittags fuhren wir mit einem Rucksack voller Obst raus an die Strände. Und was soll ich sagen, es ist wirklich schon beinahe kitschig diese zu beschreiben. Feinster Pudersand und türkisblaues Wasser, wie auf den Postkarten. An den letzten beiden Tagen regnete es allerdings heftig und so blieben wir am letzten Tag in der Stadt und planten den weiteren Verlauf der Reise nach Playa del Carmen. Wir lernten dabei noch die nette Dame, vom Empfang kennen, Barbara, und erfuhren, dass auch sie grade mit ihrem Freund reist und für Unterkunft und Frühstück ein paar Stunden täglich im Hostel arbeitet. Wir plauderten ein Weilchen mit den beiden Argentiniern und hatten nach unserem Gespräch bereits eine Unterkunft sicher, sollten wir eines Tages in Buenos Aires landen. Alles in allem waren wir von Cancun sehr positiv überrascht und sind einem zweiten Besuch in diesem Badeparadies nicht abgeneigt, auch wenn die eigentliche Stadt dafür nichts zu bieten hat.
Hier noch ein paar Impressionen:
selbstredend
unser Früchtelieferant Mercado 23
die ersten Tage sind wir es ruhig angegangen
da zieht etwas auf...
...huch, wo ist die Straße hin?
Kommentare
Kommentar veröffentlichen